Die schönste Vulkaninsel der Kanaren, Lanzarote!

Die nördlichste Insel von allen großen Kanarischen Inseln ist Lanzarote. Für die Touristen, vor allem aus Deutschland, aus England, den Niederlanden, Österreich und auch der Schweiz, ist Lanzarote neben Fuerteventura sowie den anderen Kanaren eine sehr beliebte Urlaubsinsel. Die Landessprache ist Spanisch, denn Lanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas. Nur etwa 13% der 213 Kilometer Küsten haben Sand- und Kiesstrände, der Rest ist ein Meer aus Felsküste und Lavaablagerungen. Die Touristenhochburgen sind die Städte Costa Teguise, Playa Blanca und Puerto del Carmen wo allerlei Attraktionen auf die Urlauber warten. 1993 wurde Lanzarote als erste, vollständige Insel von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Hartes Klima, wenig Artenvielfalt

Das Klima auf der vulkanischen Insel ist das ganze Jahr hindurch recht angenehm. Durch frische Winde sowie ein ganzjähriges, trockenes und mildes Klima ist es auf Lanzarote wunderbar erträglich. Durch jene Trockenheit ist Lanzarotes Pflanzen- sowie die Tierwelt jedoch leider recht artenarm. Nur sehr wenige Sukkulenten, Salzpflanzen und Xerophyten können bei diesem Klima überleben und bieten so ein zwar tristes, aber sehr interessantes Landschaftsbild. Im Norden ist es wesentlich feuchter und auch die Artenvielfalt dadurch größer, sodass hier einige Baum- sowie verschiedene Palmenarten wachsen können. Im Februar sowie im März wird die Vegetation im Norden von Lanzarote zu einem wirklichen Meer von Blüten. Durch die Regenfälle in den Wintermonaten kann die große Trockenheit dann jene ganze Schönheit zeigen.

Die Strände auf Lanzarote

Wer die Strände liebt, sollte auf alle Fälle die Papagayo-Strände sehen und hier die Landschaft wie auch das Meer in vollen Zügen genießen. Hier kann man wirklich toll entspannen. Lanzarotes Strände begeistern den Besucher in verschiedenen Farben und Gestalten. Zu etwa einem Drittel strahlen die rund 90 Strände von Lanzarote mit wunderbar hellem Sand, begeistern mit schwarzem Vulkansand oder sie geben sich als naturbelassene Steinstrände. Doch hierbei ist weit gefehlt wer glaubt, die unterschiedlichen Strände auf Lanzarote würden sich wegen des jeweiligen Untergrundes ähneln!

Kulturstätten, weiße Krebse & Feuerberge

Auf Lanzarote gibt es viel zu sehen. Sehr beliebt ist Jameos del Aqua, ein Teil einer Lavaröhre die 1966 vom Künstler César Manrique in eine Kulturstätte umgegestaltet wurde. Auf der Oberfläche erstreckt sich ein künstlicher Pool in einer paradisischen Palmenoase. In dem unterirdischen See lebt eine weiße Krebsart, die man sonst nur im 2000 Meter tiefen Ozean findet. Abgerundet wird diese Touristenattraktion von dem Kernstück Jameos del Aquas, einem 600 Sitzplatz starkem Konzertsaal der tief in die Grotte gebaut wurde. Hier erlebt man eine Akustik die ihresgleichen sucht. Doch es gibt noch weitere Sehenswürdigkeiten. So zum Beispiel: Die Feuerberge im Timanfaya-Nationalpark, der Jardin de Cactus, ein wunderschöner Kakteengarten in Guatiza und der 45.000 m² große Vogelpark, Tropical Park, für Tierliebhaber ein wahrer Traum.

Bildnachweis:
Alle Fotos dieser Seite (c) Reisenberichten.de

Weitere Fotos:
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